Regionalwerk

Regionalwerk Bodensee fördert Partnerschaftsverein

Große Herausforderung – Jugendliche aus Langenargen radeln nach Noli

Tag 3, 31.08. : Splügen - Verbania

Wohlgelaunt vor dem Start zu St. Bernardino-Pass
Wohlgelaunt vor dem Start zu St. Bernardino-Pass

Auf der Passhöhe am St. Bernardino-Pass
Auf der Passhöhe am St. Bernardino-Pass

Abfahrt ins Tal
Abfahrt ins Tal

Reisetagebuch - Tag 3:

Heute hatten wir die die längste, schwerste und abwechslungsreichste Etappe bisher. 150 Kilometer von Splügen bis nach Verbania am Lago Maggiore. Heißer Auftakt war der 26 km lange Aufstieg auf den San Bernardino.

Schon in Splügen hatte es nur 6 Grad und es wurde nach oben hin immer kälter.
In der Nacht hat es bis auf 1700 m runter geschneit und wir mussten über 2000 m Höhe.
Am Fuß des Bernardino teilte sich die Gruppe, um die letzten 8 Kilometer bis zum Gipfel „im eigenen Rhythmus“ hochzuziehen.

Die „Jungen Wilden“ erreichten den Gipfel schon nach 40 Minuten. Nach knapp einer Stunde konnte dann schon die gesamte Gruppe auf den höchsten Punkt anstoßen. Auch der „kleine Thomas“  bezwang den Berg ohne fremde Hilfe. Respekt!

Auf den Geburtstag von Tourleiter Michael Troll gab es sogar ein schnelles Glas Sekt, denn zum Genießen war es bei 3 Grad Plus und eisigem Wind zu unangenehm da oben. Umso schneller wollte jeder wieder nach unten. Aufgeteilt in drei Gruppen (Speed, Normal und Genießer), angeführt von je einem Erwachsenen, ging es dann hinab ins Tal. Nach einer Stunde rasanter und wunderschöner Abfahrt trafen sich alle zur ersten Rast und staunten nicht schlecht über die warmen Temperaturen. Es war Kleiderwechsel angesagt. Runter mit Mütze und Handschuhe, rein in die kurzen Hosen und T-Shirt. Sommer, Sonne, es war herrlich!

Weiter ging es über Bellinzona zum Lago Maggiore, den wir in Locarno zum ersten Mal sichteten.

In Ascona hatten wir bereits 110 Kilometer in den Beinen und die ersten Ermüdungsanzeichen konnten wir mit einem Abstecher in ein Eiscafe, direkt am Lago, vergessen lassen. Frisch motiviert ging es auf die letzten 40 km.

Auf der Straße entlang dem Lago rief jeder noch seine letzten Reserven ab und mit einem Durchschnitt von 30 km/h pfiffen wir unserem Campingplatz in Verbania entgegen, den wir gegen 21:30 Uhr in der Dunkelheit erreichten.

Erschöpft und unter dem Flutlicht unseres Begleitfahrzeuges bauten wir unsere Zelte auf, holten uns eine Pizza vom „Italiener“ und ließen den Tag genüsslich und zufrieden ausklingen. Für die Jungs gab es heute 'leider' kein Fußball mehr!

(Harald Müller, Partnerschaftsverein Langenargen/Noli e.V.)


Das Regionalwerk Bodensee, der  Energielieferant und Servicepartner vor Ort, fördert die Sportler und wünscht viel Erfolg!

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