22.09.2021

Die Ferraris müssen weg

Links neben unserem Kollegen Manolito Beyer steht er. Und ja, es gibt ihn noch in Wohnungen und Häusern unseres Netzgebiets. Den Ferrari(s) unter den Stromzählern. Spaß beiseite. Der sogenannte Ferraris-Zähler, benannt nach dem im 19. Jahrhundert lebenden italienischen Ingenieur und Physiker Galileo Ferraris, misst bereits seit Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts als analoges elektromechanisches Messgerät den Stromverbrauch. Ganz rechts steht ein digitaler Stromzähler, der bereits seit einigen Jahren in Wohnungen und Häusern verbaut ist. Und in der Hand hält Manolito einen hochmodernen "intelligenten" Zähler der neuesten Generation. Er besitzt bereits eine Schnittstelle für zukünftigen digitalen Datenaustausch. Damit kann nach entsprechender zukünftiger gesetzlicher Regelung unter anderem das Zusammenspiel von privaten Stromverbrauch, Stromerzeugung (zum Beispiel durch Photovoltaik auf dem Hausdach) und Eigenstromverbrauch optimiert werden. Das Regionalwerk tauscht die alten Zähler als Messstellenbetreiber im Netzgebiet Stück für Stück aus. Entsprechende gesetzliche Vorgaben und das Auslaufen der Eichfristen von Stromzählern machen den intelligenten Zählerwechsel notwendig.